Reiseblog
UsCan 2025+
Woche 16
22.06.2026 - 28.06.2026
22.06.2026 Montag
Hope AK
Hope AK
Heute war es ein grauer Tag. Doris und Queeny machten einen großen Spaziergang von 2,5 Stunden. Ich erledigte die normale Morgenroutine im Wagen und telefonierte anschließend mit meiner Mutter und unserem Sohn Marc wegen der Außenbeleuchtung.
Als Doris zurückkam, aßen wir Müsli zum Frühstück. Danach setzten wir uns vor den Wagen und lasen. Um 13:00 Uhr gingen wir mit Queeny an den Strand, wo sie herumrennen konnte, so viel sie wollte.
Als wir zurückkamen, blieb Queeny im Wagen und wir spazierten noch zum Souvenirshop an der Mainstreet, der leider geschlossen war. Danach gingen wir zum Schulhaus. Dort gibt es einen Coffee-Shop, einen kleinen Souvenir-Shop und eine kleine Bibliothek. Im Souvenirshop gab es für mich nichts Spannendes, Doris fand jedoch einige schöne Tonwaren, die sich leider nicht transportieren ließen. Danach gingen wir zum Coffeeshop. Doris bestellte einen Espresso und ich einen Chai Latte. Während ich auf der Bank wartete, schaute sich Doris in der library um, fand aber nichts Passendes. Wir tranken unsere Getränke in Ruhe aus und spazierten dann zurück zum Wagen.
Wir setzten uns wieder vor den Wagen, bis es leicht zu tröpfeln begann, und dann gingen wir hinein. Ich war vom Nichtstun etwas müde und machte ein kleines Schläfchen. Um 17:00 Uhr wollte Queeny ihr Futter und kurz darauf machte Doris unser Abendessen. Es gab die restlichen Spaghetti mit Mais und Bohnen.
Nach dem Abendessen planten wir den morgigen Tag. Doris brauchte Wolle und ich zwei neue 12-Volt-Stecker sowie einige Lebensmittel. Außerdem mussten wir Rolf von „Go North” noch etwas abgeben.
Wir schauten die Nachrichten und einen Krimi, dann gingen wir ins Bett.
23.06.2026 Dienstag
Hope - Anchorage - Wasilla 144mi / 231 km
Nach dem Spaziergang von Doris und Queeny und einem kurzen Telefonat mit unserer Nachbarin Hanni Obrist fuhren wir gegen 10 Uhr in Hope los, Richtung Anchorage. Es war nur eine kurze Strecke nach Anchorage (50 Meilen), aber es eilte auch nicht, da der Wolladen erst um 12 Uhr aufmachte.
Nach zwei Pausen kamen wir um 12:20 Uhr in Anchorage an und Doris ging Wolle einkaufen. Als sie mit ihrer Ausbeute (Einkauf) zurückkam, fuhren wir drei Meilen weiter zu Go North, aber Rolf war unterwegs, sodass wir ihm das Geschenk hinterließen.
Wir fuhren weiter zum Walmart und kauften fehlende Lebensmittel ein. Dann fuhren wir nach Wasilla zum Walmart. In diesem Walmart fanden wir den Rest, der in Anchorage ausverkauft war.
Danach fuhren wir ins Zentrum zum Panda Express und aßen unser chinesisches Menü in Ermangelung sauberer Tische auf dem Parkplatz in unserem Wagen vor dem Panda Express.
Auf der Rückfahrt zum Walmart-Parkplatz gingen wir noch zur Fred-Meyer-Tankstelle und zahlten für eine Gallone Diesel (3,8 Liter) 4,97 $. Das war der günstigste Diesel in den letzten drei Monaten.
Wir bezogen unseren Platz bei den anderen RVs auf dem Walmart Parkplatz und sahen etwas fern, bevor wir ins Bett gingen.
Campground Daten:
Walmart Wasilla (Parkplatz)
Preis ; Free
Leistung:
Leistung:
24.06.2026 Mittwoch
Wasilla - Talkeetna 88mi / 142 km
Es war eine ruhige Nacht auf dem Walmart-Parkplatz. Heute Morgen waren wir sechs Fahrzeuge im Abstand von einem Parkfeld. Doris war mit Queeny auf einem großen Rasen spielen, da ein Spaziergang durch ein Städtchen nicht unbedingt das Richtige war. Nach 45 Minuten kamen sie zurück und Queeny wollte etwas essen. Doris telefonierte noch kurz mit ihrer Mutter, dann fuhren wir los. Unser erstes Ziel, das Alaska Transportation Museum, war sechs Meilen entfernt.
Da es noch geschlossen war, schauten wir uns draußen etwas um und Doris spielte mit Queeny auf dem Rasen. Ich machte einige Fotos. Da es noch nicht geöffnet war, fuhren wir zum Flughafen. Dort gab es auch einige besondere Flugzeuge und wir parkten vor einem Ausfahrtstor. Fünf Minuten später riefen Frank und Corinna an und wir sprachen bis 11:15 Uhr mit ihnen.
Wir fuhren nicht mehr zum Museum zurück, sondern es ging weiter bis nach Talkeetna.
Wir kamen um 13:15 Uhr in Talkeetna an und fuhren zum Campingplatz. Wie üblich war der Campingplatz total besetzt, aber wir erhielten wie in den letzten zwei Jahren den Ausweichplatz hinter dem Empfang. Manchmal ist es gut, wenn man gelegentlich Schweizer Schokolade verteilt! Jedenfalls hat er sich an uns erinnert. Wir schauten uns noch die Aufzeichnung des WM-Spiels Schweiz – Kanada an. Als die Schweiz „mit großem Glück“ (meine Meinung) gewonnen hatte, gingen wir mit Queeny ins Städtchen. Es waren gerade sehr viele Leute unterwegs, da gerade ein Zug mit Touristen angekommen war. Bevor sie mit Bussen in die Hotels verteilt wurden, besuchten sie noch Talkeetna.
Für Queeny waren es etwas zu viele Leute, also gingen wir zurück zum Wagen und sie erhielt ihr Nachtessen. Danach gingen wir duschen und später nochmals nach Downtown Talkeetna. Als wir zurückkamen, aßen wir ein „kaltes z'Nacht“, das heißt: Salami, Peperoniwürste, Essig Gurken und Brot. Danach schauten wir noch die Nachrichten und 10vor10, bevor wir ins Bett gingen.
25.06.2026 Donnerstag
Talkeetna
Heute wird ein schöner Tag. Um 8 Uhr gingen Doris und Queeny spazieren und spielen. Um 9.00 Uhr sprach mich das Pärchen an, das wir im One Million Falls getroffen hatten und gestern wieder trafen. Sie fragten uns, wohin wir als Nächstes fahren würden. Wie es aussieht, werden wir sie in zwei bis drei Tagen wieder treffen. Doris kam um 9.30 Uhr zurück und wir frühstückten. Nach dem Essen telefonierte ich mit unserer ehemaligen Sängerin Ruth Bucher. Danach war Doris mit unserer Tochter Rebi dran.
Heute war unser Arizona-Tag. Wir hatten zwei Pärchen zu Besuch, die wegen des Hundes und des Wagens Kontakt mit uns suchten. Es war speziell, da bei beiden Pärchen jemand Deutsch gelernt hatte. Eine der Frauen war mit Geco unterwegs. Queeny konnte mit dem Tier nicht allzu viel anfangen. ;-) Am Morgen reinigten wir noch einige Ablagerungen vom Boden des Badezimmers.
Wir stellten unsere Campingstühle vor den Wagen und ließen die Jalousie herunter. Es war ein sehr gemütlicher Tag: Ich las, arbeitete etwas an der Homepage und Doris strickte. Wir besprachen den morgigen Tag.
So verging der Nachmittag, den wir mehrheitlich im Schatten bei angenehmen Temperaturen verbrachten. (22–23 °C in der Sonne).
Um 17:00 Uhr erhielt Queeny ihr Essen und wir gingen nochmals ins Städtchen und schauten uns die Läden an, die gestern bereits geschlossen waren. Nach 45 Minuten gingen wir zurück zum Wagen und setzten uns noch etwas draußen vor den Wagen hin. Wir mussten das schöne Wetter genießen.
Zum Abendessen gab es Gemüse zum Dippen und Ritz Crackers. Um 20:30 Uhr fing es kurz an zu regnen, was aber schnell wieder aufhörte.
Wir schauten noch fern und dann gingen wir ins Bett.
26.06.2026 Freitag
Talkeetna - Nenana 189mi / 000 km
Nach dem Spazieren von Doris Queeny ,fuhren wir in Talkeetna los. Bevor wir abfuhren, haben wir dem Host des Campingplatzes noch eine Schokolade gegeben, damit wir im nächsten Jahr wieder den Spezialplatz erhalten.:-)
Unser erstes Ziel war der Denali-Nationalpark. Auf dem Weg dorthin, der ca.140mi lang war, machten wir zwei kleine und eine Mittagspause. Dann hielten wir in Denali Village und besuchten die Geschäfte am Straßenrand.
Nach dem Besuch und einer Glace (Beat) bzw. einem Kaffee (Doris) fuhren wir weiter nach Healy und schauten uns nach einem Campingplatz um, aber wir fanden nichts Gescheites. Also fuhren wir zur Tankstelle, füllten den Tank und kauften im angrenzenden „Three Bears“ noch etwas Brot ein. Außerdem wollten wir noch „Alaska Amber“ (Doris' Lieblingsbier) holen. Danach ging es zur 49 State Brewery, wo auch der Filmwagen aus dem Film „Into the Wild” steht. Wir tranken etwas an der Bar und besprachen, wohin wir fahren wollten. Kurz nach Healy (28 Meilen) fand Doris einen Campingplatz, den wir ausprobieren wollten. Wenn er uns nicht gefiel, würden wir nach Fairbanks weiterfahren. Kurz nach der Brücke, wir hatten das Stadtgebiet von Healy verlassen, war auf der anderen Seite des Flusses Nenana der Campground Tatlanika RV Park.
Zuerst schauten wir uns den Platz an, dann gingen wir zum Office. Dort erfuhren wir, welche Plätze frei waren. Als wir aus dem Büro kamen, wurden wir von Pia auf Schweizerdeutsch begrüßt.
Wir haben einen Platz gefunden, der für uns optimal war. Es waren zwei Plätze neben Pia & Simon aus der Region Luzern, die aus Fairbanks kamen. Wir aßen gemeinsam Tacos Chips und Gemüse und hatten einen spannenden Abend.
Um 22:30 Uhr fing es an zu tröpfeln und so ging jeder in seinen Wagen. Etwas später gingen wir noch rasch durch den Park. Dann gingen wir ins Bett.
27.06.2026 Samstag
Nenana - Fairbanks 92 mi / 148 km
Während der Nacht hatte es angefangen zu regnen, und es war schon gestern Abend sehr schwül. Wir wussten also, was passieren würde. Die Moskitos werden in Massen auftauchen.
Nach einer kurzen und verstochenen Nacht – irgendwie hatten es einige( oder viele) Moskitos doch in den Wagen geschafft – standen wir um 07:30 Uhr auf. Trotz der Wärme ging Doris mit Queeny spazieren, angezogen mit Hoodie und darüber Regenjacke. Als sie zurück war, gingen wir, um uns zu verabschieden, noch zu Pia & Simon. Da sie das Auto in ein paar Tagen in Anchorage abgeben, haben sie uns einige Randen gegeben. Auch beim Verabschieden musste man sich immer bewegen, sonst wurde man von den Moskitos gefressen.
Wir fuhren Richtung Fairbanks, wo wir nach zwei Stunden ankamen. Zuerst gingen wir zum Campground, mussten aber 15 Minuten warten, da das Office zwischen 11:00 und 12:00 Uhr geschlossen war. Dann konnten wir den Platz beziehen, den ich gestern Nacht noch gebucht hatte.
Nach der Besichtigung des Platzes gingen wir zum Walmart, um Brot und Duschmittel einzukaufen. Danach fuhren wir zurück zum Campground, da Doris heute Nachmittag noch Wäsche waschen wollte.
Zurück auf dem Campingplatz suchte Doris die dreckige Wäsche zusammen. Anschließend gingen wir zur Laundry. Ich holte für uns zwei Eis und einen Giftspray gegen Moskitos. Nachdem ich Doris ihr Eis gebracht hatte, ging ich zurück zum Wagen.
Da ich diese Nacht sehr wenig geschlafen hatte, legte ich mich für fünf Minuten hin.
Nach drei Stunden stand ich erholt auf, setzte mich noch etwas draußen hin und stellte fest, dass es „schneite”. Es waren die Cottenwood Trees, die bei Wind weiße Büschel absonderten, wie ein überdimensionaler Saustock
Um 19:00 Uhr gab es Nachtessen (Bratwurst, Kartoffelstock und Bohnen). Danach setzten wir uns vor den Fernseher und warteten auf den Videocall mit unserem Sohn Marc und unserem Enkel Lenny. Marc rief um 21:30 Uhr (CH-Zeit 07:30 Uhr) an. Sie waren zu Besuch im Wallis bei Doris ihrer Mutter. Nach zwanzig Minuten bekam Lenny Hunger, sodass wir den VideoCall beendeten.
Danach schauten wir den Krimi zu Ende und machten noch einen kleinen Spaziergang. Danach gingen wir ins Bett.
28.06.2026 Sonntag
Fairbanks
Am morgen war es etwas grau und ab und zu tröpfelte es. Doris ging wie gewohnt mit Queeny spazieren und spielen.
Als sie um 09:45 Uhr zurückkam, machten wir Frühstück. Dann hatten wir zuerst ein Telefongespräch mit Kim, unserem Sohn, und anschließend einen Videoanruf mit Frank & Corinna (oH). Um 11:30 Uhr beendeten wir das Gespräch.
Danach fuhren wir ins Home Depot (ein Do-it-yourself-Laden), fanden aber nicht das Passende. Danach fuhren wir zurück und hielten auf dem Weg zum Campingplatz noch bei Fred Meyer. Dort fanden wir wenigstens etwas. Danach ging es zurück.
Doris ging duschen und ich musste die Rechnungen fertigmachen, damit ich sie der Bank zum Bezahlen senden kann.
Um 17:30 Uhr war ich fertig mit der Buchhaltung und wir fuhren zum Abendessen ins Panda Express. Nach dem Essen tankten wir für 4,99 $/gal. und fuhren dann wieder zum Campground. Wie gewohnt schauten wir noch etwas fern und dann gingen wir ins Bett. Morgen geht es nach Chena Hot Springs. Hoffentlich haben wir Platz.
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