Direkt zum Seiteninhalt

KLZ 1957-37 R - Obrist-com.ch

Menü überspringen
Klassenzusammenkunft
Jahrgang 1957
Wer ist denn das ?

Name :            René Altschul
Geburtstag :    13.05.1957
Zivilstand:       Verheiratet seit 1980, 4 Kinder und 6 Enkel (bald 7)
Wohnort :        Egg 10a, 5444 Künten
Beruf :             Elektromechaniker, Fahrlehrer
Hobby :           Familie, Wohnmobil, Wandern, E-Bike, Oldtimer
Mobil :             079 679 09 16
Mail :               rene@altschul.ch
Homepage :    :

Aufgewachsen bin ich an der Geissbergstrasse 26, in der Nähe der Reben und des Waldes. Die Natur war mein treuer Begleiter während der ganzen Schulzeit. Die Primarschule habe ich mit Ach und Krach hinter mich gebracht. Das lag aber nicht an meinen Kameraden, sondern vielmehr an meiner Lernschwäche resp. Deutsch-Schwäche und dem Unverständnis der Lehrpersonen. Erst in der Oberstufe hatte ich einen guten Lehrer, Herr Säuberli, der Verständnis für meine Deutschschwäche hatte (heute würde es Legasthenie heissen) und mich in Mathematik, Geometrie und Algebra förderte und mir immer wieder Zusatzaufgaben gab. Gleichzeitig begann ich mit Judo, was mir geholfen hat, Selbstvertrauen zu bekommen.
Dank der Intervention meines Vaters bekam ich eine Lehrstelle bei der BBC als Elektromechaniker. Es war nicht üblich, nach der Realschule diesen Beruf zu erlernen. Dies hat aber meinen Ehrgeiz geweckt und schlussendlich habe die Lehrabschlussprüfung als Zweitbester abgeschlossen.
Die Leidenschaft im Judo brachte mich bis zum Schwarzgurt und beim Judo Club Baden-Wettingen kämpfte ich während ca. 10 Jahre in der Mannschaft, damals in der Nationalliga A.
Nach der Lehre arbeitete ich bei BBC in Lenzburg und Ennetturgi. Ich realisierte schon bald, dass ich in meinem Beruf nicht glücklich werden würde. Ich träumte davon, mit Menschen zu arbeiten und am liebsten selbständig. Mit meiner Leidenschaft für Autos war bald klar, dass ich Fahrlehrer werden möchte. Ich absolvierte also 1980 die Ausbildung zum Fahrlehrer in Luzern und arbeitete anschliessend zwei Jahre als Fahrlehrer im Anstellungsverhältnis. Dann folgte der Schritt in die Selbständigkeit. Da wir zu dieser Zeit schon zwei Kinder hatten und meine Frau Heidi ihren Job schon nach der Geburt unseres ersten Kind Nicola aufgab und für die Kinder da war, brauchte es schon etwas Mut zu diesem Schritt. Aber, was ich im Judo gelernt habe: Wenn du willst, dann geht’s.
1984 bezogen wir unser Eigenheim in Fislisbach. Es folgte eine Zeit mit viel Arbeit und viel Sport (Judo und Triathlon). Als 1992 der Zinssatz der Hypotheken auf 7% stieg und davon die Rede war, dass dieser noch bis 11% steigen könnte, entschieden wir uns, das Haus zu verkaufen und eine längere Australienreise zu unternehmen. So starteten wir einige Zeit später mit unseren unterdessen drei Kindern in Perth unser Abenteuer. Wir reisten während acht Monaten durch dieses eindrückliche und abwechslungsreiche Land und wurden mit unzähligen tollen Erlebnissen beschenkt. Für mich als Vater war es die schönste Zeit im Leben: So lange tagtäglich mit der ganzen Familie zusammen sein. Als kleines Souvenir aus dieser Reise bekamen wir, zurück in der Schweiz, Lars, unser viertes Kind.
Nach unserer Rückkehr arbeitete ich wieder als selbständiger Fahrlehrer. Zudem übernahm ich ein Teilpensum als Fachlehrer an einer Berufsschule für Fahrlehrer. Später wurde mir die Verantwortung als Weiterbildungsleiter übertragen, weshalb ich mich noch als Erwachsenenbildner FA ausbilden liess.
2011 wurde ich Chefinstruktor und Zentrumsleiter beim TCS Fahrzentrum Frick. Meine Hauptaufgaben waren, Kurse zu entwickeln und zertifizieren zu lassen. Mit einem Team von ca. 15 Instruktoren führten wir Kurse für Auto, Motorräder und E-Bikes in Theorie und Praxis durch.
2019, nach einem Wechsel des Geschäftsführers des TCS Aargau, machten sich gesundheitliche Probleme bemerkbar. Es war schnell klar, dass ich meine Tätigkeit nicht mehr weiterführen kann. Aber mit 63 Jahren schon pensionieren lassen? Das konnte ich mir auch nicht vorstellen. Folglich arbeitete ich noch zwei Jahre als Postautochauffeur in einem 100%-Pensum und seit meiner Pensionierung arbeite ich als Ablöser, mal mehr, mal weniger. Diese Tätigkeit macht mir immer noch Spass.
Vor einem Jahr wurde Heidi pensioniert und jetzt sind wir, wenn ich nicht gerade arbeite und wir nicht Enkel hüten oder den Kindern im Garten oder beim Hausrenovieren helfen, unterwegs mit Wohnmobil oder E-Bike oder am Wandern. Den Winter verbringen wir grösstenteils in Saas Almagell, unserer zweiten Heimat, beim Skifahren oder Schneeschuhlaufen. Da geniessen wir unsere Zeit und lassen die Seele «lo bambele»😊
Zurück zum Seiteninhalt