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KLZ 1957-13 P - Obrist-com.ch

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Klassenzusammenkunft
Jahrgang 1957
Wer ist denn das ?

Name :            Paola De Coppi
Geburtstag :    18.04.1957
Zivilstand:        verheiratet
Wohnort :         Zug
Beruf :              pensioniert, Chemieingenieurin, Fachfrau für Umwelt und Nachhaltigkeit
Hobby :            Wandern, Lesen, Lismen, Kunst-/Kino-/Theater-Besuche
Mobil :              079 820 78 93
Mail :                paola.decoppi@bluewin.ch
Homepage :     https://www.wirstossenan.ch
                        https://www.linkedin.com/in/paoladecoppi


Sehr gerne erinnere ich mich an die Kindergarten- und Primarschulzeit in Ennetbaden. Ich hatte das grosse Glück, dass mich meine Eltern, obwohl Gastarbeiter aus Italien, direkt in den Schweizer Kindergarten schickten und nicht in die dannzumal bestehende Italienerschule in Ennetbaden. So konnte ich schon im Kindergarten Schwizertütsch lernen und ich erlebte eine einfache Integration, obwohl meine modischen Schuhe aus Mailand manchmal etwas aneckten.
 
Auch in der Bezirksschulzeit hatte ich nur engen Kontakt zu meinen Ennetbadener Mitschülerinnen. Den Schulweg in die Bez unternahm ich täglich zwei Mal Hin und Zurück zu Fuss, meist mit Ursula Köpfli. Köpfli’s hatten schon einen Fernseher zuhause, wir noch nicht. So erzählte mir Ursula auf dem Schulweg immer die neuste Folge von Salto Mortale oder. Da wir in Ennetbaden am Postplatz wohnten, war es zu nahe bei der Bez Baden um eine Berechtigung für einen Veloabstellplatz zu bekommen.
 
Nach 4 Jahren Bez-Mädchenklasse, kam ich in die Kanti, in eine Klasse mit fast nur Jungs, da ich den naturwissenschaftlich-mathematischen Typ wählte. In der Kanti traf ich auch  wieder auf zwei Ennetbadner Gspänli, Rolf Giger und Hansjürg Etter. Die Kantiklasse widmete sich vor allem der Organisation von Klassenfesten und wir hatten eine total lockere Zeit zusammen.
 
Ich entschloss mich dann an der ETH Chemieingenieurwesen zu studieren und war in meinem Jahrgang in dieser Fachrichtung die einzige Frau. Daher war es auch nicht schwierig sich einen Mann zu angeln, mit dem ich nun seit 1985 verheiratet bin. Wir haben drei erwachsene Kinder und 2 Enkel.
 
Beruflich versuchte ich immer aktiv zu bleiben, was zu Beginn mit den kleinen Kindern nicht sehr einfach war, da Teilzeit, Krippenplätze und Blockzeiten noch weitgehend fehlten. Ich hatte dann aber das Glück, in Teilzeit, in die Umweltberatung einzusteigen. Damals entstanden die ersten Umweltbüros und sie nahmen noch irgendeine Naturwissenschaftlerin, da es in der Schweiz noch keine Umweltstudiengänge gab. Nach einigen Jahren wechselte ich dann in die Aluminiumindustrie und habe danach lange Jahre in verschiedenen Positionen in der Metall- und Bergbauindustrie gearbeitet. Für die ganze Familie war es ein grosses Erlebnis, als ich die Möglichkeit bekam, von 2003 bis 2007, als Expat, in Montreal zu arbeiten. Mein Mann übernahm in Kanada für einige Zeit die Hausmannsrolle.  
 
Wir haben uns dann etwas früher pensionieren lassen und starteten diesen neuen Lebensabschnitt mit einer Wanderung von Haus zu Haus, von Zug bis nach Tarzo (Italien), in 600 km und 28 Tagen quer durch die Alpen. Weiter geht’s mit Wandern, Lesen, die Natur geniessen, die Enkel hüten,…….und das angesammelte Knowhow noch weiter nutzen, indem ich jetzt pro bono Umwelt-und Nachhaltigkeitsprojekte anstosse und begleite.
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