Direkt zum Seiteninhalt

KLZ 1957-12 U - Obrist-com.ch

Menü überspringen
Klassenzusammenkunft
Jahrgang 1957
Wer ist denn das ?

Name :            Ursula Ernst-Köpfli
Geburtstag :    24.02.1957
Zivilstand:        Verheiratet seit 1983
Wohnort :        Klingnau
Beruf :             Hauswirtschaftslehrerin
Hobby :           Lesen, Reisen und vieles mehr
Mobil :             079/313 72 36
Mail :               ursula.ernst@bluewin.ch
Homepage :    

Als ich in den Kindergarten zu Fräulein (!) Wetzel kam, wohnte meine Familie noch an der Sonnenbergstrasse, bald darauf zügelten wir an die Oberdortstrasse 4., noch näher an die Schule. Wie beneidete ich die meisten von euch um den langen und interessanten Schulweg! Nach der Primarschule war der Weg an die Bezirksschule schon besser, wir konnten durch die Halde und die Stadt gehen.
  
Schon früh wusste ich, dass ich Handarbeits- und Hauswirtschaftslehrerin werden wollte. Im Kanton Aargau waren diese Ausbildungen getrennt, in der Innerschweiz gehörten diese beiden Richtungen zusammen, deshalb machte ich die Aufnahmeprüfung am Seminar in Menzingen (Kt. Zug) und freute mich auf meine Wunschausbildung.
 
Nach der 4.Bez. war ich erst 16 Jahre alt, musste noch ein Jahr bis zum Semieintritt überbrücken. Ich ging ins Handeli an der Kanti Baden. Dieses Schuljahr habe ich sehr genossen, war es doch, neben der Primarschule, die einzige Schulzeit mit Mitschüler😊. An der Bez., wie im Seminar, war ich in einer Mädchenklasse und genoss die Zeit an der Kanti umso mehr, nebenbei lernte ich noch einige Handelsfächer!
 
Die 4 Jahre in Menzingen waren sehr prägend für mich. Ich machte eine interessante Ausbildung, lernte Mitschülerinnen aus der ganzen Deutschschweiz kennen und an den Wochenenden konnte ich die Kontakte in Baden weiterhin pflegen.
 
Meine erste Stelle brachte mich wieder ganz in den Aargau zurück. Ich unterrichtete während 6 Jahren an der Klingnauer Schule Hauswirtschaft.
 
Am 1. August 1981 organisierte ich ein Gartenfest in meinem Elternhaus und lud dazu Bekannte und das Lehrerteam von Klingnau ein. Eine Kindergärtnerin nahm noch ihren Bruder Walter mit …. 2 Jahre später heirateten wir 😊 und ich blieb in Klingnau.  Wir haben 3 Knaben und bis heute 5 Grosskinder. Unser mittlerer Sohn wohnt und arbeitet seit 7 Jahren in Bangkok, die anderen beiden leben in Bergdietikon und Thalwil mit ihren Familien, der Weg zum Hüten dahin ist machbar und erwünscht.
Nach der Geburt unseres 1. Sohnes habe ich aufgehört an der Volksschule zu unterrichten. Ich kümmerte mich um Kinder, Haus und erledigte die Büroarbeiten der Praxis. Walter brachte das Geld nach Hause, sehr traditionell - für uns beide stimmte das! Während meiner Familienzeit gab ich oft Kochkurse an Vereinen und Volkshochschulen, das war für mich Hobby!
 
Es kam die Zeit des Lehrermangels in meinem Beruf und ich wurde angefragt einige Stunden zu übernehmen. Unsere Kinder waren bereits an der Kanti und in der Lehre, so nahm ich ein Teilpensum in Bad Zurzach an. Mit 55 Jahren beendete ich auch dies und gab nur noch Erwachsenenkurse, vor allem Männerkochkurse für die Pro Senectute.
 
Walter arbeitet seit 2 Jahren nicht mehr, das gibt uns die Möglichkeit spontan zu verreisen oder vermehrt ins Engadin zu gehen. Wir fahren Ski, wandern und geniessen die vielen Möglichkeiten, die dieses Tal bietet. Daneben habe ich wieder angefangen zu nähen und Kinderkleider zu flicken, was man einmal gelernt hat, kann man und ist erst noch nachhaltig! Nähmaschinen stehen nicht mehr in allen Haushalten und das Wissen über deren Handhabung, na ja das ist ein anderes Thema!
 
Seit unser Sohn in Thailand lebt, war ich schon oft dort, allein oder mit meinem Mann, für kürzere oder längere Zeit, so lernte ich diese Weltgegend kennen. Unsere beiden Grosskinder in Bangkok sind 4 Jahre und 9 Monate alt, das Reisen mit ihnen beschwerlich, so gehen wir um den Kontakt, nicht nur über Skype, zu halten.
 
Ich wohne schon lange im Unteren Aaretal, fühle mich hier heimisch.
Baden/Ennetbaden ist jedoch meine bevorzugte Einkaufsstadt, für Kinobesuche oder für verschiedene Veranstaltungen.
Ich bin gar nicht so weit gekommen in den letzten 67 Jahren 😊.
Zurück zum Seiteninhalt